Was passiert bei Stalking und Cyberstalking?

Stalker sind Psychoterroristen. Sie sitzen „zufällig“ im Eiscafé am Nebentisch, schauen „zufällig“ jetzt denselben Film im Kino, haben „zufällig“ dieselbe Route für die Radtour gewählt. Stalker sind immer gleich um die Ecke oder zumindest: Sie könnten es sein. So bauen sie Psychoterror auf und zermürben ihre Opfer. Viele Stalker bedrängen ihre Opfer zugleich elektronisch, über ein Anruf-, E-Mail-, SMS- und/oder MMS-Bombardement. Dauerfeuer auf allen Kanälen. Es gibt ein Gesetz gegen Stalking, den Paragraphen 238 StGB (Nachstellung). Höchststrafe: Fünf Jahre Gefängnis. Schon die Aussicht darauf sorgt dafür, dass das Stalking endet. Und zwar sofort.


Wie wir helfen

  • Wir sorgen für den persönlicher Schutz Ihres Kindes vor dem Stalker
  • Wir erwirken Unterlassungen und Kontaktverbote
  • Wir sichern Beweise für eine Strafanzeige
  • Dafür greifen wir auch aus der Ferne auf elektronische Geräte Ihres Kindes zu
  • Mit einer Notfallnummer für Eltern und Kinder
  • Wir bieten Ihnen und Ihrem Kind rechtliche und psychologische Hilfe

So schützt Robin Childhood gegen Stalking.

Mit der Grafik auf der linken Seite möchten wir Ihnen erklären, wie Robin Childhood gegen Stalking vorgeht. Wichtig ist, dass sie sich umgehend an uns wenden, sobald ein Notfall eintritt. Wenn Sie dann als Kunde die Robin Childhood-Notfallnummer wählen, setzt sich unser umfassendes Schutzkonzept gegen Stalking in Gang.

Häufig gestellte Fragen

  • Woran erkenne ich, dass mein Kind gestalkt wird?

    Stalking bedeutet Psychoterror und sorgt für Dauerstress. Ihr Kind fühlt sich – zu recht! – verfolgt und zieht sich daher zurück. Wenn sich Ihr Kind immer häufiger im eigenen Zimmer verschanzt, sich kaum noch auf die Straße wagt und sich von seinen Freunden zurückzieht, kann Stalking oder Cyberstalking die Ursache dafür sein. Eine häufige Folge von Stalking sind Schlafstörungen und Alpträume, Gereiztheit und innere Unruhe. Häufen sich solche Symptome, vielleicht gekoppelt mit Kopf- oder Bauchschmerzen, sollten Sie das Gespräch mit Ihrem Kind suchen.

  • Wie bringe ich mein Kind dazu, mit mir darüber zu reden?

    Niemand ist gern Opfer. Der Satz „Ich werde verfolgt “ ist scham-besetzt, auch für Ihr Kind. Sie können Ihr Kind zum Reden ermutigen, sollten es aber nicht drängen. Was Sie tun können: Über Stalking und Cyberstalking reden und skizzieren, dass sich etwas dagegen tun lässt und wie Sie dabei helfen. Ist das Thema auf dem Tisch und weiß Ihr Kind um Ihre Unterstützung, heißt es abwarten - bis das Kind von selbst auf Sie zukommt.

    Nehmen Sie die Erlebnisse Ihres Kindes ernst, sprechen Sie ruhig mit ihm und machen Sie ihm keine Vorwürfe, sonst wird es sich Ihnen beim nächsten Mal vielleicht nicht mehr anvertrauen.

    Mein Kind streitet es ab, aber ich habe den Verdacht, dass es Opfer von Stalking oder Cyberstalking ist. Kann ich Safe Kids schon beim bloßen Verdacht einschalten?

    Ja, ein konkreter Verdacht reicht bereits aus, damit wir mit den Ermittlungen starten.

  • Sollte ich Stalking oder Cyberstalking anzeigen?

    Stalkern fehlt es an Unrechtsbewusstsein. Meist sind sie narzisstische Persönlichkeiten, die nach außen selbstbewusst auftreten, aber eigentlich ängstlich und leicht  zu kränken sind. Sie haben Angst vor Konfrontationen – und jede Anzeige sorgt für eine Konfrontation. Deshalb: ein klares Ja.

  • Was kann die Polizei tun?

    Der § 238 StGB (Nachstellung) heißt umgangssprachlich „Stalking-Gesetz“ und umfasst auch Cyberstalking. Dies kann mit Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren oder Geldstrafen geahndet werden. Überdies können die meisten Formen von Stalking wie Cyberstalking zivil- wie strafrechtlich verfolgt werden, etwa – je nach Einzelfall – als Beleidigung, Bedrohung, üble Nachrede oder Fälschung beweiserheblicher Daten bis hin zu Kreditgefährdung, Betrug, Computerbetrug oder Nötigung.

  • Ich will Anzeige bei der Polizei erstatten und bekomme zu hören „Es ist ja noch nichts passiert“. Was mache ich jetzt?

    Diese Reaktion der Polizei ist unwahrscheinlich, da das Bewusstsein für die Folgen von Stalking und Cyberstalking in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist. Wenn Sie eine Anzeige nach § 238 stellen, muss die Polizei ihr nachgehen. Allerdings nehmen Behörden Stalking bei Kindern und Jugendlichen nicht immer ernst, es wird als „normales Verhalten“ abgetan. Hier hilft anwaltliche Unterstützung, um tatsächlich gehört zu werden.

  • Was kann Robin Childhood, was die Polizei nicht kann?

    Zweierlei: Tempo aufnehmen und Druck ausüben. Wir helfen schnell und unbürokratisch, indem wir Beweismittel sicherstellen – dabei arbeiten wir mit der Polizei zusammen –, Klagen vorbereiten und die Täter darüber informieren. Damit Stalking und/oder Cyberstalking aufhören, sofort und für immer.

  • Ich will kein Geld, sondern dass das Stalking aufhört. Inwiefern greift da eine Versicherung?

    Das Wesen einer Versicherung ist ihr Solidarprinzip: Alle legen zusammen, damit jeder einzelne im Ernstfall geschützt ist. In diesem Fall fließen eingezahlte Prämien nicht als Schadensersatz an die Versicherten zurück, sondern finanzieren unsere Experten von Hiscox, Control Risks und HiSolutions, außerdem unsere Fachjuristen und -psychologen.

  • Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich? Was für Strafen drohen den Tätern?

    Stalking und damit auch Cyberstalking ist ein eigener Straftatbestand. Der § 238 StGB (Nachstellung) ahndet Stalking mit Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren oder Geldstrafen. Überdies können die meisten Formen des Cyberstalkings zivil- wie strafrechtlich verfolgt werden, etwa – je nach Einzelfall – als Beleidigung, Bedrohung, üble Nachrede, Fälschung beweiserheblicher Daten, Kreditgefährdung, Betrug, Computerbetrug oder Nötigung.

  • Wie geht Robin Childhood an Stalking und Cyberstalking-Fälle heran?

    Wir setzen alle wichtigen Hebel in Gang, und das sofort: Wir kooperieren mit der Polizei, bereiten Klagen vor und informieren die Täter darüber. Das Stalking umgehend zu stoppen, ist unser dringlichstes Ziel.

    Die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, ist der zweite Schritt. Dafür sichern wir gerichtsfestes Beweismaterial und unterstützen Sie juristisch bei einer Klage. Wenn Ihr Kind psychologische Betreuung braucht, um das Erlebte zu verarbeiten: Sie können aus unserem Pool von Fachpsychologen schöpfen. Auch das ist in der S@fe Kids-Police enthalten.

  • Wie bewegt sich Robin Childhood innerhalb der Gesetzeslage?

    Wir kooperieren eng mit der Polizei. Das heißt: Selbstverständlich halten wir uns an Recht und Gesetz. Unsere Vorteile liegen anderswo: Wir werden sofort aktiv, und das hochtourig. Das spiegelt den Tätern: „Jetzt ist Schluss! Und demnächst werden sich Polizei und Justiz mit euch beschäftigen.“

  • Welche Möglichkeiten hat Robin Childhood, die beispielsweise die Polizei nicht hat?

    Der Polizei geht es um Recht und Strafe. Uns geht es darum, dass das Stalking aufhört. Wir bauen Druck auf, indem wir Stalker darüber informieren, dass Anwälte gegen ihr Handeln vorgehen und indem wir ihren Eltern überzeugende Belege für das Stalking ihrer Kinder vorlegen. Diese Beweise braucht auch die Polizei, um gegen das Stalking vorgehen zu können. Gerade beim Stalking vermischen sich virtuelle und reale Welt. Unsere Spezialisten verstehen dies Verbindung und agieren rechtssicher in beiden Sphären.

    Wird das Stalking-Opfer körperlich bedrängt und bedroht, sorgen wir über unseren Partner Control Risks für Personenschutz.

  • Umfasst der Versicherungsschutz bei Stalking auch den persönlichen Schutz meines Kindes?

    Ja, in schwerwiegenden Fällen sorgen wir über unseren Partner Control Risks für Personenschutz.

  • Ich will Stalker stoppen, nicht anstacheln. Kann Robin Childhood das garantieren?

    Stalker fühlen sich mächtig. Sie setzen darauf, dass Opfer aus Angst oder aus Scham still halten. Sobald sich „Player“ von außen einbringen, verändern sich die Spielregeln. Stalker scheuen sich vor direkter Konfrontation – das ist nun nicht mehr möglich.

  • Wie tauschen sich Robin Childhood und Eltern aus?

    Anfangs intensiv, denn es geht darum, möglichst schnell Beweismittel zu sichern und die Polizei zu informieren. Zeitgleich wird bereits von unseren Spezialanwälten – im Austausch mit den Eltern – die Klage vorbereitet. Ebenso wichtig und zeitkritisch: Die Täter werden informiert, dass ihr Stalking rechtliche Konsequenzen haben wird.

    Bis es zum Prozess kommt, vergeht meist geraume Zeit. In dieser Phase sind unsere Anwälte und anderen Spezialisten für Sie immer ansprechbar – und sie melden sich von selbst, sobald es etwas Neues gibt.

    Sollte Ihr Kind psychologische Hilfe brauchen, um das Erlebte und Erlittene zu verarbeiten, sind beide natürlich im regelmäßigen Austausch – so lange wie nötig und sinnvoll.

  • Wie wird mein Kind eingebunden in den Prozess?

    Das Verhalten von Stalkern ist gekennzeichnet von massivem Realitätsverlust, es fehlt ihnen an Unrechtsbewusstsein. Die Folge: Ihr Kind versucht den Psychoterror zu begreifen – und sucht die Schuld bei sich. Zugleich leidet es seelisch unter diesem Druck, was sich an Symptomen wie Schreckhaftigkeit oder ständiger Gereiztheit zeigt – der ständige Druck sorgt für einen seelischen und geistigen Burn-out. Die Opfer „können einfach nicht mehr“.

    Psychologische Unterstützung ist in dieser Phase wichtig. Es reicht nicht aus, wenn Ihr Kind die Mechanismen des Stalking rational versteht. Es muss Stärke und Selbstbewusstsein tanken, um diese schwierige Phase möglichst unbeschadet zu überstehen.

  • Geht Robin Childhood auf die Stalker zu? Oder wird das an die Polizei bzw. die Justiz delegiert?

    Polizei und Robin Childhood setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die Polizei konzentriert sich auf das Strafrecht, wir haben zugleich den zivilrechtlichen Aspekt im Blick: Unsere Anwälte erwirken Unterlassungen, Kontaktverbote usw. Diese Anzeigen beziehungsweise Klagen gehen direkt an den Täter.

  • Wie lange dauert es, bis Erfolge sichtbar werden?

    Stalker scheuen die Konfrontation. Deshalb reicht häufig das Wissen, dass Anzeige erstattet wurde, um das Stalking zu beenden. Unterlassungsklagen und Kontaktverbote lassen sich innerhalb weniger Tage erwirken.

    In den – zum Glück wenigen – schwierigeren Fällen zieht sich der Prozess über Wochen und Monate. Das sind Fälle, wo oft der Einsatz von Personenschutz notwendig wird und auch die Behörden intensiv eingebunden werden.

  • Was wertet Robin Childhood als Erfolg?

    Wir feiern als Erfolg, wenn das Stalking vollständig aufgehört hat. Das ist unser erstes und wichtigstes Ziel.

  • Wie unterstützt Robin Childhood die Opfer?

    Wir betreuen Ihr Kind fachpsychologisch, gern auch bei Ihnen zu Hause, damit es die Folgen des Stalkings verarbeiten und neues Selbstbewusstsein aufbauen kann.

  • Wie lange greift die psychologische Nachbetreuung?

    Solange es nötig ist, den Fall mit Ihrem Kind aufzuarbeiten.

  • Nicht jeder flapsige Spruch auf dem Handy ist gleich Cyberstalking. Also: Wo fängt Stalking an?

    „War doch nur Spaß!“ Der Satz kommt regelmäßig, wenn wir Täter mit ihrem Handeln konfrontieren. Wir stehen auf der Seite des Opfers, und das heißt: Sobald Ihr Kind sich verfolgt oder belästigt fühlt, ist es Stalking.

    In unseren Versicherungsbedingungen formulieren wir das folgendermaßen: „Stalking ist das unbefugte und beharrliche Verfolgen oder Belästigen einer versicherten Person, wodurch deren Lebensgestaltung schwerwiegend beeinträchtigt wird.“

  • Was können wir als Eltern tun, um Robin Childhood zu unterstützen?

    Sie sind unser erster und wichtigster Ansprechpartner. Von Ihnen brauchen wir alle wichtigen Informationen, um unser Vorgehen zu planen und abzustimmen. Unterlassungsklagen oder ein Kontaktverbot müssen – formal – von Ihnen oder Ihrem volljährigen Kind beantragt werden. Dazu müssen Sie unseren Anwälten nur eine Vollmacht geben, dann übernehmen wir den Rest. Im Prozess selbst aktiv werden brauchen Sie nicht – das können und sollen Sie uns überlassen.

  • Was können wir als Eltern tun, um unser Kind zu unterstützen?

    Gegen das Stalking gehen wir vor. Ihre wichtigste Aufgabe als Eltern besteht in dieser Situation darin, Ihr Kind wieder aufzubauen und sein Selbstbewusstsein zu stärken.

    • Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie immer da sind.
    • Nehmen Sie sich Zeit zum Zuhören und vermitteln Ihrem Kind, dass Sie es ernst nehmen
    • Machen Sie klar, dass Sie die Schuld nicht bei Ihrem Kind sehen, sondern dass das Fehlverhalten auf Seiten des Täters/der Täter liegt.
    • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind wieder Erfolgserlebnisse hat (etwa beim Sport oder bei anderen Hobbys). Was Ihr Kind jetzt braucht, ist ein besseres Selbstwertgefühl.
  • Ich möchte mein Kind nur gegen Stalking und Cyberstalking versichern. Geht das?

    Robin Childhood hat S@fe Kids bewusst als Komplettschutz konzipiert gegen Gefahren, die Sie als Eltern nicht allein bewältigen können. Uns ist bewusst, dass – im schlimmsten Fall – ein Problem das nächste nach sich zieht, wenn Cyberstalking etwa mit Cybermobbing gekoppelt wird. Wir als Versicherer wollen uns nicht mittendrin ausklinken müssen, nur weil ein bestimmter Gefahrenaspekt nicht mitversichert wurde. Deshalb haben wir die größten Gefahren für Ihr Kind bis zu Ende gedacht und bieten S@fe Kids als Komplettschutz an – damit wir verlässlich für Sie da sind und Ihnen jederzeit mit unserem Netzwerk an spezialisierten Partner helfen können.

  • Ist mein Kind auch im Ausland gegen Stalking und Cyberstalking abgesichert?

    Ja, ebenso wie gegen Cybermobbing, Cybergrooming und Verschwinden.

  • Mein Kind wird gestalkt, ist aber noch nicht über S@fe Kids versichert. Was kann ich tun?

    Wir wollen auch Kindern in Notlagen helfen, deren Eltern noch nicht bei uns versichert sind. Über die Akut Nothilfe vermitteln wir – auf Wunsch – den Kontakt zu unserem Experten-Netzwerk. Allerdings müssen deren Leistungen bezahlt werden. Alle Infos erhalten Sie hier:

    Akut Nothilfe