Was passiert bei Cybermobbing?

Einige Kilo zu viel auf der Waage, die falschen Sneaker oder ein abseitiges Hobby – Anlässe für Mobbing sind oft erschreckend banal. Und es kann sich überall entwickeln, wo Menschen regelmäßig zusammenkommen. Es reicht, anders auszusehen oder sich anders zu verhalten, um behelligt zu werden. Das Internet senkt die Hemmschwelle, in sozialen Netzwerken wird ungeniert gehänselt und gepöbelt. Täter behaupten: „Nur Spaß!“ Doch für Ihr Kind ist es kein Spaß, sondern Gewalt. Seelische Gewalt, die zerstörerisch wirkt und tiefe Narben hinterlässt. Um Ihr Kind zu schützen, müssen Sie diese Gewalt stoppen. Sofort. Und auf Dauer. Genau dafür sorgen wir.


Wie wir helfen

  • Wir sorgen rechtlich dafür, dass Täter aufhören – ob mit einer einstweiligen Verfügung, einer Unterlassungsklage oder im Zweifel mit einer Strafanzeige
  • Wir sichern Beweise für eine zivilrechtliche und / oder strafrechtliche Verfolgung
  • Dafür greifen wir bei Bedarf auch aus der Ferne auf elektronische Geräte Ihres Kindes zu
  • Wir sorgen dafür, dass Inhalte gelöscht werden
  • Mit einer Notfallnummer für Eltern und Kinder
  • Wir bieten Ihnen und Ihrem Kind rechtliche und psychologische Hilfe

So schützt Robin Childhood gegen Cybermobbing.

Mit der Grafik auf der linken Seite möchten wir Ihnen erklären, wie Robin Childhood gegen Cybermobbing vorgeht. Wichtig ist, dass sie sich umgehend an uns wenden, sobald ein Notfall eintritt. Wenn Sie dann als Kunde die Robin Childhood-Notfallnummer wählen, setzt sich unser umfassendes Schutzkonzept gegen Cybermobbing in Gang.

Häufig gestellte Fragen

  • Woran erkenne ich, dass mein Kind im Netz gemobbt wird?

    Ist Ihr früher meist fröhliches Kind plötzlich oft traurig, erzählt es kaum noch aus der Schule? Will es nicht mehr in die Schule? Zieht es sich immer mehr zurück? Isst es kaum noch oder zu viel?

    Mobbing zielt darauf ab, das Selbstwertgefühl des Opfers zu zerstören und es zugleich auszugrenzen. Verschanzt sich Ihr Kind häufig im eigenen Zimmer, kann das ein Indiz für Mobbing sein. Das gilt insbesondere, wenn sich Ihr Kind aus seinem Freundeskreis zurückzieht, Treffen mit Freunden seltener werden und etwa Geburtstagseinladungen ausbleiben. Werden zugleich die Schulleistungen schlechter und treten körperliche Beschwerden (Kopf- oder Bauchschmerzen) häufiger auf, sollten Sie das Gespräch mit Ihrem Kind suchen: Wirst du gemobbt?

  • Wie bringe ich mein Kind dazu, mit mir darüber zu reden?

    Niemand ist gern Opfer. Der Satz „Ich werde gemobbt“ ist scham-besetzt, auch für Ihr Kind. Sie können Ihr Kind zum Reden ermutigen, sollten es aber nicht drängen. Was Sie tun können: Über Mobbing reden und skizzieren, dass sich etwas dagegen tun lässt und wie Sie dabei helfen. Ist das Thema auf dem Tisch und weiß Ihr Kind um Ihre Unterstützung, heißt es abwarten - bis das Kind von selbst auf Sie zukommt. 

    Nehmen Sie die Erlebnisse Ihres Kindes ernst, sprechen Sie ruhig mit ihm und machen Sie ihm keine Vorwürfe, sonst wird es sich Ihnen beim nächsten Mal vielleicht nicht mehr anvertrauen.

    Mein Kind streitet es ab, aber ich habe den Verdacht, dass es Opfer von Cybermobbing ist. Kann ich Safe Kids schon beim bloßen Verdacht einschalten?
    Ja, der Verdacht reicht bereits, damit wir mit den Ermittlungen starten.

  • Sollte ich Cybermobbing anzeigen?

    Passiert es in der Schule, ist Mobbing oftmals Teil einer Klassendynamik, die am besten von der Schule selbst gelöst werden kann. Finden Sie an der Schule Ihres Kindes kein Gehör, sollten Sie nicht zögern, sich ans zuständige Schulamt oder den Schulpsychologischen Dienst zu wenden – und im nächsten Schritt an die Polizei.

  • Was kann S@fe Kids, was die Polizei nicht kann?

    Zweierlei: Tempo aufnehmen und Druck ausüben. Wir helfen schnell und unbürokratisch, indem wir Beweismittel sicherstellen – dabei arbeiten wir mit der Polizei zusammen –, Klagen vorbereiten und die Täter darüber informieren. Damit das Cybermobbing aufhört, sofort und für immer. Parallel dazu erwirken wir Unterlassungsklagen und lassen Inhalte im Internet löschen – das ist nicht Aufgabe der Polizei

  • Ich will kein Geld, sondern dass das Cybermobbing aufhört. Inwiefern greift da eine Versicherung?

    Das Wesen einer Versicherung ist ihr Solidarprinzip: Alle legen zusammen, damit jeder Einzelne im Ernstfall geschützt ist. In diesem Fall fließen eingezahlte Prämien nicht als Schadensersatz an die Versicherten zurück, sondern finanzieren unsere Experten von Hiscox, Control Risks und HiSolutions, außerdem unsere Fachjuristen und -psychologen.

  • Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich? Welche Strafen drohen den Tätern?

    Cybermobbing ist kein eigener Straftatbestand, Beleidigung, üble Nachrede, Nötigung, Bedrohung und Verleumdung hingegen sehr wohl. Das gilt allerdings nicht für Kinder vor ihrem 14. Geburtstag, sie sind „strafunmündig“. Und bei Jugendlichen geht es dem Gesetzgeber weniger um Strafe als um Erziehung. Das Gefängnis bleibt jugendlichen Cybermobbern erspart, aber zu Geldstrafen kann es durchaus kommen. Wesentlich häufiger allerdings müssen Sozialstunden abgeleistet werden.

    Beleidigung (§ 185): Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr.

    Üble Nachrede (§ 186): Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr.
    Verleumdung (§ 187): Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren.
    Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes/Bildes (§ 201): Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.
    Nötigung (§ 240): Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr.
    Bedrohung (§ 241): Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr.
    In allen diesen Fällen können auch Geldstrafen verhängt werden.

    Die Polizei kann auch Tatmittel wie Handy, Notebook oder Smartphone der Täter einziehen.

  • Wie geht Robin Childhood an Cybermobbing-Fälle heran?

    Wir setzen alle wichtigen Hebel in Gang - und das sofort: Wir kooperieren mit der Polizei, bereiten Klagen vor und informieren die Täter darüber. Das Mobbing umgehend zu stoppen, ist unser dringlichstes Ziel.

    Die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, ist der zweite Schritt. Dafür sichern wir gerichtsfestes Beweismaterial und unterstützen Sie juristisch bei einer Klage. Wenn Ihr Kind psychologische Betreuung braucht, um das Erlebte zu verarbeiten: Sie können aus unserem Pool von Fachpsychologen schöpfen. Auch das ist in der S@fe-Kids-Police enthalten.

  • Wie bewegt sich Robin Childhood innerhalb der Gesetzeslage?

    Wir kooperieren eng mit der Polizei. Das heißt: Selbstverständlich halten wir uns an Recht und Gesetz. Unsere Vorteile liegen anderswo: Wir werden sofort aktiv, und das hochtourig. Das spiegelt den Tätern: „Jetzt ist Schluss! Demnächst werden sich Polizei und Justiz mit euch beschäftigen.“

  • Welche Möglichkeiten hat Robin Childhood, die beispielsweise die Polizei nicht hat?

    Der Polizei geht es um Recht und Strafe. Uns geht es darum, dass das Mobbing aufhört. Dazu gehört z.B., Druck aufzubauen, indem wir den Eltern der Täter überzeugende Belege für das Tun ihrer Kinder vorlegen. Während es für die Polizei unerheblich ist, ob diskriminierende Inhalte im Netz gelöscht werden, ist das für uns ein zentrales Anliegen. Wir setzen uns mit den Internetanbietern zusammen und bei Bedarf auch auseinander.

  • Ich will Cybermobber stoppen, nicht anstacheln. Kann Robin Childhood das garantieren?

    Cybermobber fühlen sich mächtig und unverletzlich. Sie setzen darauf, dass Opfer aus Scham still halten. Sobald sich „Player“ von außen einbringen, verändern sich die Spielregeln. Der Kreislauf ist ein für alle Mal durchbrochen. Weiter machen oder sogar mehr Druck auf Opfer ausüben? Sorgt nur für noch schlechtere Karten vor dem Jugendrichter.

  • Wie tauschen sich Robin Childhood und Eltern aus?

    Anfangs intensiv, denn es geht darum, möglichst schnell Beweismittel zu sichern, den Täter und seine Familie damit zu konfrontieren und bei Bedarf die Behörden (Polizei, eventuell die Schule) zu informieren. Zeitgleich wird bereits von unseren Spezialanwälten – im Austausch mit den Eltern – die Klage vorbereitet. Ebenso wichtig und zeitkritisch: Die Täter werden informiert, dass ihr Mobbing rechtliche Konsequenzen haben wird. Das ist im Allgemeinen der Moment, in dem das Mobbing abrupt stoppt.

    Bis es zum Prozess kommt, vergeht meist geraume Zeit. In dieser Phase sind unsere Anwälte und anderen Spezialisten für Sie immer ansprechbar – und sie melden sich von selbst, sobald es etwas Neues gibt.

    Sollte Ihr Kind psychologische Hilfe brauchen, um das Erlebte und Erlittene zu verarbeiten, sind beide natürlich im regelmäßigen Austausch – so lange, wie nötig und sinnvoll.

  • Wie wird mein Kind eingebunden in den Prozess?

    Ihr Kind steckt in einer schwierigen Situation. Es wurde über Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre in eine Außenseiter- und Opferrolle gemobbt. Anders als die Täter hatte es kein Standing in der Gruppe – die häufig mehr oder minder aktiv das Mobbing vorangetrieben, jedenfalls nicht unterbunden hat. Was sich für die Eltern wie ein Befreiungsschlag anfühlt – sich endlich wehren! – kann ihr Kind ganz anders empfinden. Oft wird es in seiner Umwelt auf Unverständnis stoßen und sich daher in seiner Rolle zementiert fühlen. Deshalb ist psychologische Unterstützung in dieser Phase so wichtig: Um Ihrem Kind die Stärke zu vermitteln, diese schwierige Phase möglichst unbeschadet zu überstehen.

    Parallel muss gemeinsam überlegt werden, ob Ihr Kind in der bestehenden Konstellation (etwa in der Klasse oder in der Schule) überhaupt eine Chance hat, eine neue, selbstbewusstere Rolle einzunehmen. Oft ist der Wechsel zu einer anderen Schule die zielführendste Option.

  • Geht Robin Childhood auf die Mobber bzw. deren Eltern zu? Oder wird das an die Polizei bzw. die Justiz delegiert?

    Wir gehen auf die Täter und ihre Familien zu und konfrontieren sie mit Beweisen, sobald wir sie vorliegen haben. Das wirkt oft Wunder. Der nächste Schritt ist eine zivilrechtliche Unterlassungsklage: Die Aussicht auf eine Gerichtsverhandlung macht den Tätern und ihren Familien klar, dass es sich bei Mobbing keineswegs um eine Petitesse handelt.

  • Wie lange dauert es, bis Erfolge sichtbar werden?

    Meist geht es schnell – innerhalb von Tagen. Das gilt vor allem, wenn der oder die Täter ein Unrechtbewusstsein zeigen und zudem Druck von Seiten der Eltern aufgebaut wird. Länger dauert es, wenn die Klage vor Gericht landet.

    Das Löschen von Inhalten passiert ebenfalls meist innerhalb von Tagen – wenn diese Inhalte auf europäischen Servern liegen. Ansonsten kann es etwas länger dauern. Aus dem Suchindex genommen werden diese Inhalte allerdings sofort.

  • Was wertet Robin Childhood als Erfolg?

    Wir feiern als Erfolg, wenn das Mobbing vollständig aufgehört hat. Das ist unser erstes und wichtigstes Ziel. Außerdem müssen alle digitalen Spuren und Inhalte gelöscht oder dafür gesorgt werden, dass sie nicht mehr gefunden werden können.

  • Kann ich selbst den Antrag stellen, entsprechende Inhalte in sozialen Medien wie etwa Facebook zu löschen?

    Das ist ein komplizierter Vorgang, den ein fachlich versierter Anwalt einleiten sollte. Werden bestimmte Formalien nicht eingehalten, ist der Antrag ungültig. Die Erfahrung zeigt überdies, dass Anträge von Anwälten oben auf den Stapeln landen.

  • Wie unterstützt Robin Childhood die Opfer?

    Wir betreuen ihr Kind fachpsychologisch, gern auch bei Ihnen zu Hause, damit es die Folgen des Mobbings verarbeiten und neues Selbstbewusstsein aufbauen kann. Überdies vermitteln wir Tipps, wie Mobbing künftig vermieden oder frühzeitig unterbunden werden kann.

  • Wie lange greift die psychologische Nachbetreuung?

    Solange es nötig ist, den aktuellen Fall mit Ihrem Kind aufzuarbeiten.

  • Mein Kind wird gehänselt, geschlagen und anders gedemütigt – aber nie „virtuell“ in sozialen Medien. Hilft S@fe Kids auch in diesem Fall?

    S@fe Kids ist eine Versicherung gegen Cybermobbing. Unsere Erfahrung zeigt: Jedes Mobbing bei Kindern und Jugendlichen passiert parallel im Cyberspace, wenn es nicht dort sogar seinen Anfang nimmt. Und schon bei der ersten fiesen Mail greift S@fe Kids, denn dann haben wir eine unstrittige Beweislage.

  • Nicht jeder flapsige Spruch ist gleich Cybermobbing. Also: Wo fängt Cybermobbing an?

    „War doch nur Spaß!“ Der Satz kommt regelmäßig, wenn wir Täter mit ihrem Handeln konfrontieren. Wir stehen auf der Seite des Opfers, und das heißt: Sobald Ihr Kind sich verletzt, angegriffen oder bedroht fühlt, ist es Cybermobbing.

    In unseren Versicherungsbedingungen formulieren wir das folgendermaßen: „Cybermobbing liegt vor, wenn eine versicherte Person mithilfe von elektronischen Medien durch drei oder mehr Handlungen von derselben Person oder Gruppe bedroht, eingeschüchtert oder bloßgestellt wird und dies zu seelischem Stress oder Angstzuständen der versicherten Person führt.“

  • Was können wir als Eltern tun, um Robin Childhood zu unterstützen?

    Sie sind unser erster und wichtigster Ansprechpartner. Von Ihnen brauchen wir alle wichtigen Informationen, um unser Vorgehen zu planen und abzustimmen. Sollte es zu einem zivilrechtlichen Prozess kommen, sind Sie formal der Kläger. Darüber hinaus selbst aktiv zu werden, brauchen Sie nicht – das können und sollen Sie uns überlassen.

  • Was können wir als Eltern tun, um unser Kind zu unterstützen?

    Gegen das Mobbing gehen wir vor. Ihre wichtigste Aufgabe als Eltern besteht in dieser Situation darin, Ihr Kind wieder aufzubauen und sein Selbstbewusstsein zu stärken.

    • Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie immer da sind.
    • Nehmen Sie sich Zeit zum Zuhören und vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Sie es ernst nehmen
    • Machen Sie klar, dass Sie die Schuld nicht bei Ihrem Kind sehen, sondern dass das Fehlverhalten auf Seiten des Täters/der Täter liegt.
    • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind wieder Erfolgserlebnisse hat (etwa beim Sport oder bei anderen Hobbys). Was Ihr Kind jetzt braucht, ist ein besseres Selbstwertgefühl.
  • Ich möchte mein Kind nur gegen Cybermobbing versichern. Geht das?

    Robin Childhood hat S@fe Kids bewusst als Komplettschutz konzipiert gegen Gefahren konzipiert, die Sie als Eltern nicht allein bewältigen können. Uns ist bewusst, dass – im schlimmsten Fall – ein Problem das nächste nach sich zieht, wenn aus Cybermobbing etwa Stalking wird. Wir als Versicherer wollen uns nicht mittendrin ausklinken müssen, nur weil ein bestimmter Gefahrenaspekt nicht mitversichert wurde. Deshalb haben wir die größten Gefahren für Ihr Kind bis zu Ende gedacht und bieten S@fe Kids als Komplettschutz an – damit wir verlässlich für Sie da sind und Ihnen jederzeit mit unserem Netzwerk an spezialisierten Partner helfen können.

  • Ist mein Kind auch im Ausland gegen Cybermobbing abgesichert?

    Ja, ebenso wie gegen Stalking, Cybergrooming und Verschwinden.

  • Mein Kind wird gemobbt, ist aber noch nicht über S@fe Kids versichert. Was kann ich tun?

    Wir wollen auch Kindern in Notlagen helfen, deren Eltern noch nicht bei uns versichert sind. Über die Akut Nothilfe vermitteln wir – auf Wunsch – den Kontakt zu unserem Experten-Netzwerk. Allerdings müssen deren Leistungen bezahlt werden. Alle Infos erhalten Sie hier:
    Akut Nothilfe