Cybermobbing


Was ist Cybermobbing?

Jedes dritte Kind zwischen 12 und 19 Jahren ist schon einmal mit Mobbing im Internet in Berührung gekommen. Wir erklären den Begriff „Cybermobbing“, die Unterschiede zum klassischen Mobbing und wie Sie Ihren Kindern helfen können.

Mobbing umfasst aus juristischer Sicht verschiedene Formen der Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung. Mit den Möglichkeiten der digitalen Welt hat auch das Mobbing zahlreiche Formen und Facetten hinzugewonnen. In einer Zeit, in der Handy und dauerhafte Internetverbindung nicht wegzudenken sind, lauern auch die Gefahren des Mobbings überall und rund um die Uhr. Aus diesem Grund hat sich bei Übergriffen über das Internet die Definition „Cybermobbing“ etabliert.


Abgrenzung zum klassischen Mobbing

Cybermobbing unterscheidet sich von klassischem Mobbing dadurch, dass es nicht mehr an bestimmte Zeiten oder Orte wie zum Beispiel die Schule geknüpft ist. Zudem erreichen die Inhalte des Cybermobbings eine unbegrenzt große Gruppe und sind gleichzeitig für die Betroffenen nur sehr schwer löschbar“, sagt der spezialisierte Rechtsanwalt Hans Jürgen Stephan. Da es für Kinder und Jugendlich keinen Rückzugsort gibt, ist die Belastung permanent und bietet keinerlei Erholungspausen.


Perspektive der Eltern

Für Eltern ist der Umgang mit Cybermobbing überaus heikel, sei es präventiv oder im konkreten Fall. Oft fühlen sie sich mit den stetigen Veränderungen in der digitalen Welt unzureichend informiert, um ihre Kinder über die möglichen Gefahren des Internets aufzuklären.

Die vollständige Kontrolle aller digitalen Aktivitäten ist weder möglich noch empfehlenswert. Daher raten Experten zur Prävention und empfehlen Eltern, ihre Kinder über Anzeichen für Cybermobbing aufzuklären. Im konkreten Fall hilft es Kindern und Jugendlichen am besten, wenn dem Cybermobbing umgehend ein Riegel vorgeschoben wird. Hier sollten Eltern professionelle Beratung in Anspruch nehmen: Ein spezialisierter Anwalt kann nicht nur beurteilen, ob tatsächlich ein Fall von Mobbing vorliegt, er kann auch direkte Maßnahmen ergreifen. Dazu zählen mögliche zivil- oder strafrechtliche Konsequenzen für den Täter und vor allem die
Löschung von Inhalten im Internet.


Cybermobbing in Zahlen: Jedes dritte Kind ist betroffen

Mit Facebook, Instagram, Snapchat, Whatsapp, Twitter und YouTube ist die Liste der von Jugendlichen genutzten sozialen Medien längst noch nicht vollständig – und auf allen Kanälen ist Cybermobbing ein Thema. Kein Wunder, dass laut der aktuellen JIM-Studie 2016 jeder dritte Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren einen Fall von Cybermobbing im Bekanntenkreis erlebt hat. Bei den volljährigen Jugendlichen war jeder vierte sogar schon einmal selbst betroffen.


In unserem Ratgeberbereich bieten wir Ihnen viele Artikel mit weiterführende Tipps und Informationen zum Thema Cybermobbing und erklären, wie Sie Ihre Kinder schützen können.

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